Unsere Satzung

Satzung

Tierschutzpartner-NIS e.V.

gemeinnütziger und als besonders förderungswürdig festgestellter
und
eingetragener Verein


 

Verein zur Förderung des Tierschutzes, die Sicherstellung der tierärztlichen Betreuung und Versorgung in Not, die Durchführung von Kastrationsaktionen am Niederrhein, und in den Privaten Tierheimen in Spanien und Irland.


 




§ 1 Rechtsform

eingetragener Verein (e.V.)


 

§ 2 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Stadttiere Niederrhein e.V.“ im Folgenden „Verein“ genannt.

Er hat seinen Sitz in Wesel.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 3 Ziele und Aufgaben des Vereins

  1. Aufgabe des Vereins ist der Tierschutz, die Sicherstellung der tierärztlichen Betreuung und Versorgung und Not, die Durchführung von Kastrationsaktionen am Niederrhein, und in den Privaten Tierheimen in Spanien und Irland. Die Unterstützung kann aus Geld- / Sach- oder Dienstleistungen bestehen.

  2. Der Verein erreicht seine Ziele insbesondere durch Veröffentlichung der Tiere auf der eigenen Homepage im Internet, sowie auf Facebook.

    a) Es werden keine Tiere aus Tötungsstationen „freigekauft“

    b) Es werden keine Bilder veröffentlicht, die schwere Verletzungen zeigen und somit zur „Mitleidsadoption“ anregen. Selbiges gilt für verhungerte Tiere.

  3. Eine Vermittlung von Tieren erfolgt grundsätzlich auf Festplatz (Endstelle)

    Wir vermitteln diese Tiere mit besten Wissen und Gewissen in ein festes Zuhause. Wenn sich ein Interessent meldet, wird zuerst eine Vorkontrolle von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter durchgeführt, ob der Platz für das Tier als geeignet erscheint. Im Zweifel werden wir davon absehen. Ziel der Vermittlung der Tier ist es, sie in verantwortungsvolle und liebevolle Hände zu bringen. Wenn eine Auslandshund innerhalb Deutschland vermittelt wird, wird der Transport nach Deutschland mit größter Sorgfalt organisiert , um eine möglichst stressfreie Reise für das Tier zu gewährleisten.

    Pflegeplätze werden nur im absoluten Ausnahmefall (wie Abgabetier, Übernahmen aus besonderem Anlass) und nur von Vereinsmitglieder in Anspruch genommen.

  4. Unterstützung mit Geld-, Sach- und Dienstleistungen

    Die Unterstützung erfolgt ausschließlich zum Zwecke der Verringerung von Nachzucht (Kastrationen), als auch zur Behandlung/Betreuung von Tieren in unseren Partnertierheimen Als auch zur Durchführung von Kastrationsaktionen am Niederrhein und in Ausnahmefällen die Unterstützung von privaten Tierhaltern in Not, um so eine Abgabe eines Tieres an Dritte zu verhindern

  5. Tierquälereien und Tiermisshandlungen – zu unterbinden und ggf. die strafrechtliche Verfolgung von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und die auf seiner Grundlage erlassenen Rechtsverordnungen zu veranlassen.

§ 4 Steuerbegünstigung

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke (Tierschutz) im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Treten beauftragte Mitglieder des Vereins mit eigenen Mitteln in Vorleistungen, so werden diese gegen Vorlage entsprechender Quittungen innerhalb von 2 Kalenderwochen zurückerstattet.

  3. Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen

  4. Es darf keine Person durch Ausgaben die den Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


 

§ 5 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen. Bei natürlichen Personen ist die Volljährigkeit (18 Jahre) Voraussetzung. Bei Minderjährigen ist eine Einwilligung des / der Erziehungsberechtigten erforderlich.

  2. Die Mitgliedschaft wird erworben durch eine Beitrittserklärung. Die Entscheidung wird durch den Vorstand erfolgen.

  3. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von einem Monat zum Quartalsende

  4. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein wiederholt nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.

  5. Beitragsrückzahlungen nach Kündigung der Mitgliedschaft oder nach Ausschluss erfolgen nicht

 

§ 6 Mitgliedsbeitrag

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich. Ehrenmitglieder treffen keine finanziellen Beitragspflichten.
 

§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Mitgliederversammlung

  2. Vorstand.

§ 8 Mitgliederversammlung

Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet.

  1. Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

    1.1. Wahl und Abwahl des Vorstandes

    1.2. Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit

    1.3. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplans

    1.4. Beschlussfassung über den Jahresabschluss

    1.5. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes

    1.6. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes

    1.7. Erlass der Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist

    1.8. Erlass einer Geschäftsordnung für den Vorstandes

    1.9. Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins

  2. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

  3. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens 14 Tage vorher schriftlich oder per E-Mail eingeladen. Sie tagt so oft es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.

  4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25% der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.

  5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder beziehungsweise deren bevollmächtigte Personen, anwesend sind; ihre Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst.

  6. Über die Beschlüsse und Anregungen ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Kassenwart. Sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

  2. Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die gemeinsame Zeichnung durch den Vorsitzenden in Gemeinschaft mit einem weiteren Vorstandsmitglied.

  3. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.

  4. Der Vorstand soll in der Regel quartalsweise tagen, mindestens jedoch einmal im halben Jahr.

  5. Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

  6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

 

§ 10 Kassenprüfung


Die Kassenprüfung übernehmen zwei Personen, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Die Kassenprüfung kann jederzeit von zwei Personen durchgeführt werden und hat rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung stattzufinden, damit ein Bericht bis zur Versammlung vorliegt.
Die Rechnungsprüfer dürfen jederzeit Einblick in die Vermögensverhältnisse des Vereins nehmen.

 

§ 11 Satzungsänderungen und Auflösung

  1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

  2. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

  3. Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen an den Deutschen Tierschutzbund e.V. Bundesgeschäftsstelle, Baumschulenallee 15, 53115 Bonn und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung (Mitgliederversammlung)

vom (Wesel,

verabschiedet.


 

08.01.2016 22:12:31