Ein Hund kommt an!

Ein Hund kommt an !!!


Wichtig ist, das alle aus der Familie damit einverstanden sind, das ein Hund einziehen darf und es sollten sich auch alle darüber im Klaren sein, das die meisten Hunde, die wir vermitteln, nicht wirklich viel Gutes erlebt haben könnten. Daher ist es wichtig, dass man auf jeden Fall bereit sein muss, unter Umständen sehr viel Geduld aufzubringen. Die ersten Tage, Wochen, vielleicht Monate wird der neue Vierbeiner einiges in Ihrem Leben verändern.

Hier, als kleine Hilfestellung, eine kleine Liste, was ihr neuer Vierbeiner so benötigt.

-> Halsband / Geschirr und Leine
-> Wasser- und Futternapf
-> Futter
-> eine Decke und /oder einen Korb
-> Hunde-Haftpflichtversicherung
-> Hundesteuer

Die ersten Tage sollten Sie ihren Zögling vorsichtig Füttern. Viele Dinge kennt er nicht und verträgt er auch noch nicht. Kleine Mengen Futter, vielleicht über mehrere Mahlzeiten am Tag verteilt, sind besser als eine große Menge einmal am Tag. Somit kann man den Hund dann nach und nach an das neue Futter gewöhnen und ihre Teppiche werden sich auch freuen.
Seinen Platz sollten sie so wählen, dass er zugfrei, leicht für den neuen Hausgenossen zugänglich und ruhig gelegen ist.
Ruhig bedeutet aber nicht abgeschoben. Der Hund sollte möglichst mit im Familiengeschehen integriert werden, umso schneller gewöhnt er sich an alles. Allerdings ist Trubel zu vermeiden.
Später kann es sogar passieren, wenn er bei Ihnen „angekommen ist“, dass er Ihnen zeigt, welchen Platz er bevorzugen würde.
Sollten Sie einen ängstlichen Hund aufgenommen haben, seien Sie besonders geduldig mit ihm. Wenn er soweit ist, kommt er ganz von allein auf sie zu.

Ganz wichtig und vor der Übernahme sollten Sie Ihren Hund versichert haben. Mit der Unterschrift des Schutzvertrages geht der Hund in Ihre Verantwortung über.
Viele ausländische Hunde sind wahre Künstler darin, sich aus Halsband und Geschirr zu befreien. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher und sichern Sie ihren neuen Genossen doppelt, bis sie einschätzen können, wie er auf Sie und seine neue Umgebung reagiert.
Selbiges sollte Sie auch beim Transport mit dem Auto bedenken. Schnell sind die lieben Vierbeiner rausgesprungen und schauen sich ohne Sie die Gegend an.

Bei keinem der vermittelten Hunde können Sie davon ausgehen, dass sie stubenrein sind. Richten Sie sich in den ersten Tagen darauf ein, öfters mit ihrem neuen Hundepartner vor die Türe gehen zu müssen, bis er die „In-die-Wohnung-wird-nicht-gemacht- Regel“ verstanden hat.
Erziehung tut Not. Auch bei ihrem neuen Hund, denn davon wird er bisher noch nicht viel bekommen haben.
Sie werden erstaunt sein, wie schnell er Ihnen gefallen möchte und versuchen wird, es Ihnen recht zu machen.
Seien sie also, nett aber konsequent zu ihrem Vierbeiner. Die Grundlagen legen Sie direkt in den ersten Tagen.
Und bedenken Sie, auch diese dankbaren Hunde merken schnell, wie Sie ihren neuen Dosenöffner um die kleine Kralle wickeln können.
Ehe die Hunde ausreisen dürfen, werden Sie von einem Tierarzt untersucht, der die Transportfähigkeit feststellt, Trotzdem kann es passieren, dass die ein oder andere Fellnase, stressbedingt durch den Transport, angeschlagen bei Ihnen ankommt.

-> Husten,
->  Fieber,
->  langanhaltender, vielleicht auch blutiger Durchfall

oder auch nur, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es dem Hund wirklich gut geht, wäre es auf jeden Fall besser, ihren Tierarzt aufzusuchen, damit es ihrem Schützling so schnell wie möglich wieder besser geht.
Medizinische Vorschläge, wie Sie ihrem neuen Hausgenossen helfen können, werden wir Ihnen nicht geben können.
Einmal ist die Ferndiagnose recht schwierig und zum anderen kann es viele andere Ursachen geben, auf die ihr Hund reagiert und die wir nicht erkennen können.
Die Hunde leben in den Tierheimen meistens in Rudelverbänden und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten.
Diese sollten Sie fördern, indem Sie ihren Hund erlauben, sich auch weiterhin mit anderen Hunden zu treffen. Ansonsten könnte es passieren, dass sie bald mit unerwarteten Problemen konfrontiert werden.
Unsere Bemühungen gehen dahin, schon im Vorfeld, die Hunde bei der Vorstellung im Internet so gut es geht charakterlich zu beschreiben.
Die ganz neuen Lebensumstände können aber dazu führen, dass ein vormals vorwitziger Hund ohne Rudel unsicher wird und ein scheuer Hund, jetzt ohne die große, laute, unruhige Meute, aufblüht.
Wir bitten Sie, auch dies vor der Anschaffung ihrer neuen Lakritznase zu bedenken.

Sollte Sie sich für einen unserer Hunde entschlossen haben, stehen wir Ihnen gerne mit unserem Rat zur Seite und wüschen Ihnen und ihrem Vierbeiner nur das Beste für die gemeinsame Zukunft.
 

 

Wenn Sie einen Vierbeiner ein Zuhause geben wollen, kontaktieren Sie uns bitte

 

15.09.2013 13:34:52